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Das patriarchalische Grado PDF Drucken E-Mail

Infolge der Barbareneinfälle im 5.Jhd. flüchteten die Einwohner Aquileias in die Küstengebiete und machten Grado zum neuen Aquileia, das auch den antiken Bischofssitz erbte. Grado blieb unter griechisch-byzantinischem Einfluß, wie man es an den zwei bedeutenden Basiliken aus dem 5. - 6. Jhd. sehen kann. Die älteste ist der Santa Maria delle Grazie geweiht. Die andere ist der Santa Eufemia geweiht, die mit 16 Jahren in der Stadt von Kalzedon am Schwarzen Meer gemartert wurde.
Nach Jerusalem, Konstantinopel, Rom, Alexandrien und Antiochen erkannte der oströmische Kaiser Justinian dem Bischof von Grado den Patriarchentitel zu, den Aquileia nach seinem Tod (565) und der Ankunft Alboins beanspruchte.
Bis heute wissen wir nicht, wie viele Kirchen und Klöster dieses Küstenland zählte, das wahrscheinlich um das 11. Jhd. sumpfiges Lagunengebiet wurde. Und es geschah zu dieser Zeit, daß der Patriarch von Grado nach Venedig umzog, wo er ständig blieb, bis der Bischofssitz 1451 endgültig in die Lagunenstadt verlegt wurde.

 

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