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Im Jahr 1815 wurde Grado Teil der österreichisch-ungarischen Monarchie, wo die Insel auch große touristische Entwicklung erfuhr.
Im Jahr 1854 lud Grado seine ersten Gäste an den Strand in die „camerini“, die heutigen Umkleidekabinen, und im Jahr 1873 präsentierte sich das erste österreichische „Ospizio Marino“, das Marinehospital – sicher der Vorläufer von Grados Kuranstalten.
Im Jahr 1892 wurde dann von Kaiser Franz Joseph eine Verordnung unterzeichnet, die die Gründung der „Kur- und Badeanstalt Grado“ belegte. Im selben Jahr wurde auch die große Meeres-Badeanstalt eröffnet, eine elegante Anlage mit 400 Kabinen mit einem feinen Restaurant im Zentrum, das zum Markenzeichen für die Stadt wurde ... für viele nachfolgende Jahre.
Im Jahr 1900 trug ein gewisser Baron Leonhard Bianchi zur Erhöhung des touristischen Fremdenverkehrs bei, indem er eine Reihe von Villen erbauen ließ, die noch immer existieren und noch immer seinen Namen tragen.
Im April desselben Jahres wurden von der Gemeinde Versuche gemacht, durch Untergrundbohrungen Trinkwasser zu finden – man hatte Erfolg, und so endete auf der Insel schließlich der Mangel an Trinkwasser.
Im Jahr 1910, um die Ankunft der Touristen zu erleichtern, baute die friaulische Eisenbahngesellschaft nahe Belvedere einen Zugbahnhof, von wo aus man mit Linien-Dampfschiffen nach Grado weiterfahren konnte. Es folgten dann die Jahre, die Grado zu den ersten Adressen für Massentourismus werden ließ.
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